Impfung nach durchgemachter COVID-Infektion - warum und wann?

Impfung nach durchgemachter COVID-Infektion - warum und wann?

Die STIKO geht davon aus, dass eine durchgemachte Infektion mit SARS-CoV-2 nicht ausreicht, um spätere COVID-19-Erkrankungen mit bekannten oder neuen Virusvarianten zu verhindern. So zeigten Untersuchungen, dass ein solider Schutz vor Infektion und schwerer Erkrankung erst durch eine mehrmalige Auseinandersetzung mit dem Spikeprotein von SARS-CoV-2 zu erlangen sei. Dies könne durch eine dreimalige Impfung oder durch Impfung vor oder nach einer durchgemachten Infektion (hybride Immunität) erreicht werden.

Daher sollen auch Personen mit einer oder mehreren zurückliegenden SARS-CoV-2-Infektionen geimpft werden. Für einen ausreichenden Schutz muss zwischen den jeweiligen Ereignissen jedoch ein zeitlicher Mindestabstand bestehen. Die Impfempfehlungen bei unterschiedlichen Impf- und Infektionsanamnesen sind übersichtlich in einer Tabelle dargestellt (siehe COVID-19-Impfempfehlung im Epidemiologischen Bulletin 21/2022, Seite 13, Tabelle 7).

(STIKO: 20. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung vom 25.05.2022)